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Stephanie Haller

Format der Zusammenarbeit

Fractional Chief People Officer

Senior People-Führung auf Zeit, mit echtem Mandat und dem Auftrag, Strukturen zu hinterlassen, die ohne mich funktionieren.

Es gibt einen Punkt, an dem People-Themen aufhören, nebenbei erledigt zu werden. Die Organisation wächst schneller als ihre Strukturen, Führungskräfte übernehmen Verantwortung, auf die sie niemand vorbereitet hat, Prozesse entstehen im Vorbeigehen, und am Leadership-Tisch verantwortet niemand das Thema auf Augenhöhe mit Finance und Produkt. Eine Vollzeitstelle auf C-Level wäre die saubere Antwort, trägt sich aber noch nicht. Genau diese Lücke fülle ich.

Was ein Fractional Chief People Officer macht

Ich arbeite als Ihre Chief People Officer mit reduzierter Zeit und vollem Mandat. Ich sitze im Leadership-Team, verantworte People, Organisation und Führung, treffe Entscheidungen mit und stehe für sie gerade. Üblich sind ein bis drei Tage pro Woche über mehrere Monate.

Für dieses Modell gibt es mehrere Bezeichnungen, Interim CPO ist die geläufigste. Entscheidend ist, ob jemand die Verantwortung wirklich übernimmt.

Wann das die richtige Antwort ist

Die häufigsten Anlässe: Das Unternehmen wächst und die People-Funktion existiert noch nicht oder besteht aus einer überlasteten Person. Die HR-Leitung geht und die Nachbesetzung braucht Zeit. Sie expandieren in ein weiteres Land. Sie haben zugekauft und die Integration steht an. Eine Reorganisation oder Restrukturierung steht bevor, und Sie wollen sie nicht ohne erfahrene Begleitung machen. Oder Sie sind CEO und haben niemanden, mit dem Sie Führungsfragen offen besprechen können.

Was diese Situationen verbindet: Sie sind zu wichtig für eine Nebenrolle und zu befristet für eine Festanstellung.

Was ich übernehme

Ich entwickle die People-Strategie und übersetze sie in Prioritäten, die zum Geschäft passen: was in diesem Quartal gebaut wird und was bewusst wartet. Ich baue Ihre People-Funktion auf oder entwickle sie weiter, vom ersten Hire bis zum eingespielten Team. Ich bin Sparringspartnerin für Geschäftsführung und Leadership-Team, auch bei den Fragen, die man nicht delegieren kann.

Dazu gehören die unbequemen Themen: Organisationszuschnitt, Reorganisation, Restrukturierung, Integration nach einem Zukauf, Change-Kommunikation. Arbeitsrechtliche Fragen löse ich gemeinsam mit spezialisierten Kanzleien. Ich weiss, wann juristische Präzision nötig ist und wann eine pragmatische Lösung reicht.

Wie die Zusammenarbeit läuft

Ich starte mit einer Bestandsaufnahme über etwa dreissig Tage: Gespräche mit Führung und Team, ein Blick auf Prozesse, Kennzahlen und die Stellen, an denen es klemmt. Daraus wird eine kurze Liste von Prioritäten mit überprüfbaren Zielen.

Danach bin ich in den Leadership-Meetings präsent, führe das People-Team fachlich und bin für Führungskräfte ansprechbar, wenn es ernst wird. Ich arbeite auf Deutsch und Englisch.

Ein Punkt ist mir dabei wichtig genug, ihn vorher zu sagen: Ich baue so, dass es ohne mich weiterläuft. Woran ich ein Mandat messe, ist der Zustand der Organisation ein halbes Jahr nach seinem Ende.

Was sich verändert

Nach einigen Monaten steht eine People-Strategie, hinter der das Leadership-Team tatsächlich steht. Recruiting, Onboarding und Performance laufen als Prozesse und nicht als Einzelfälle. Rollen und Entscheidungswege sind geklärt, auch die unangenehmen. Die Geschäftsführung hat ein Gegenüber für Entscheidungen, die sonst allein getroffen werden. Und im Team merkt man den Unterschied im Alltag: klare Zuständigkeiten, ehrliche Führung, Anerkennung, die ankommt.

Was sich messen lässt, messen wir. Wie das in Zahlen aussehen kann, steht unter Ergebnisse.

Wann ein kleineres Mandat besser passt

Ein Fractional-CPO-Mandat ist nicht für jede Lage die richtige Grösse. Wenn Sie eine klar abgegrenzte Frage haben, etwa dass der Organisationszuschnitt nicht mehr stimmt, ein Leadership-Team nicht zusammenfindet oder eine Integration ansteht, ist ein Projekt in der Regel schneller und günstiger als ein laufendes Mandat.

Dafür gibt es die drei Arbeitsfelder Organisation, Leadership und Transformation. Und wenn Sie zunächst nur wissen wollen, wo Ihre Organisation steht, ist der Organisation Readiness Check der einfachste Einstieg: 24 Fragen, acht Dimensionen, Auswertung im Browser.

Häufige Fragen

Was ist ein Fractional Chief People Officer?

Eine erfahrene People-Führungskraft, die einen Teil ihrer Zeit für ein Unternehmen arbeitet und dort die Rolle des Chief People Officer ausfüllt: mit Sitz im Leadership-Team, eigenem Verantwortungsbereich und Entscheidungsbefugnis. Üblich sind ein bis drei Tage pro Woche über einen vereinbarten Zeitraum von mehreren Monaten. Fractional CPO, Interim CPO und Chief People Officer auf Zeit meinen im Alltag dasselbe Modell, mit unterschiedlicher Betonung von Dauer und Anlass.

Ab welcher Grösse lohnt sich das?

In der Praxis meist ab etwa 50 Mitarbeitenden, oder früher, wenn das Unternehmen schnell wächst. Der Auslöser ist meist der Moment, in dem People-Entscheidungen strategisch werden: Führungsstruktur, Organisationszuschnitt, internationale Expansion, ein Zukauf. Ab da kostet eine Fehlentscheidung mehr als die Begleitung.

Worin unterscheidet sich das von HR-Beratung?

Eine Beratung liefert eine Empfehlung und übergibt sie. Ich übernehme die Umsetzung mit: Ich führe das People-Team, sitze in den Leadership-Meetings, treffe Entscheidungen mit und stehe für die Ergebnisse gerade. Was ich hinterlasse, muss im Alltag funktionieren.

Worin unterscheidet sich das von einem Interim-HR-Manager?

Interim-Mandate füllen meist eine Vakanz und halten den Betrieb, oft in Vollzeit und auf operativer Ebene. Ein Fractional-CPO-Mandat setzt eine Ebene höher an und ist auf Gestaltung angelegt: Strategie, Organisationszuschnitt, Führungsstruktur. Beides kann sich überschneiden. Wenn es Ihnen vor allem darum geht, eine Vakanz gut zu überbrücken, sprechen wir im Erstgespräch darüber. Manchmal ist ein Interim-Mandat dann der passendere Weg, und das sage ich Ihnen offen.

Was kostet ein Fractional CPO?

Abgerechnet wird über Tagessatz oder monatlichen Retainer, abhängig vom vereinbarten Umfang. Sie zahlen die Kapazität, die Sie tatsächlich brauchen, und passen sie an, wenn sich die Lage ändert. Den Rahmen bespreche ich im Erstgespräch, sobald klar ist, worum es geht. Eine belastbare Zahl setzt voraus, dass ich Umfang und Lage kenne.

Wie schnell kann ein Mandat starten?

In der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen. Die ersten dreissig Tage nutze ich für eine strukturierte Bestandsaufnahme: Gespräche mit Führung und Team, ein Blick auf die bestehenden Prozesse und Kennzahlen, danach eine kurze Liste von Prioritäten. Ab da wissen Sie, woran wir arbeiten und warum.

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